... über Ihren Traum

Zeitsprung in die Vergangenheit, die soweit entfernt scheint, dass sie schon kaum mehr real ist:

Ich sitze in einer S-Bahn und lasse den Gedanken freien Lauf. Die Landschaft zieht an mir vorüber und ich lasse die Eindrücke der Buchmesse nachwirken. So viele Bücher, buntes Treiben, lachende Gesichter und ich mittendrin als Besucher. Wie das wohl wäre, selbst ein Buch auf der Messe auszustellen? Dieser Gedanke zieht nicht einfach vorüber, sondern breitet sich in mir aus. Es ist fast so, als könnte ich es fühlen. Ein wohliges, glückliches Gefühl, angereichert mit einer Portion Stolz, etwas Eigenes erschaffen zu haben. Eine eigene Geschichte direkt aus dem Herzen aufs Papier zu bringen. Doch umso mehr ich mich auf dieses Gefühl einlasse, umso mehr Arbeit leistet auch mein innerer Saboteur. Ich kann es hören, wie er mir zuflüstert: „Wie willst du das denn schaffen? Weißt du überhaupt wie viel Arbeit das ist… und wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass du das kannst?“

Doch so schnell will ich mich nicht geschlagen geben. Schließlich ist da diese aufkeimende Hoffnung in mir. Vielleicht sollte ich den Traum zulassen, ihn einfach mal in Worte fassen und ihm damit ein bisschen Leben einhauchen!?

Mutig schaue ich meinem Freund, der mir genau gegenüber sitzt, in die Augen und spreche es aus: „Ich würde auch gern mal ein Buch schreiben.“ So jetzt ist es raus, es fühlt sich gut an… Bis seine Antwort mich erreicht: „Du willst ein Buch schreiben? Wie willst du das denn schaffen? Das ist ja schon ganz schön viel Arbeit – und kannst du das überhaupt?“

Wie schnell lässt man sich von solchen Aussagen einschüchtern? Sicherlich haben wir das alle schon mal erlebt…

Den Traum habe ich trotzdem noch!  Nur den Freund von damals nicht mehr…

2 Kommentare 13.9.13 19:11, kommentieren

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... wie ein Traum geboren wird!

Es ist der Moment, in dem ein Gedanke etwas in dir auslöst… es kribbelt… es pulsiert… Der Gedanke zieht nicht einfach vorüber, wie unzählige andere Gedanken, sondern bleibt fest haften. Und dennoch kannst du noch nicht greifen, was sich hinter diesem einzigen Gedanken verbirgt. Du kannst es noch nicht vollends erfassen. Traust dich fast nicht, den Gedanken weiter zu verfolgen, wagst dennoch zu hoffen, begibst dich gedanklich auf eine Reise in die Zukunft und malst dir diese in den buntesten Regenbogenfarben aus: hell, leuchtend und schillernd.

 

Wenn du dir jetzt Zeit nimmst und in dich hineinspürst, dann bemerkst du es: Freude steigt auf, die Gedanken fahren Achterbahn und plötzlich ist da diese Gewissheit: „Hey, das kann klappen…“!

 

Und während die Euphorie wie eine Welle über dich schwappt und du dich dennoch aus irgendwelchen Ängsten oder Zweifeln heraus selbst ausbremst, weißt du es schon tief in deinem Inneren: Wenn das klappt, wird es einmalig für dich sein, schlichtweg großartig. Ein inneres Lächeln breitet sich aus und – schwupps – es ist passiert…

 

Ein Traum wurde geboren!

 

 

Was ist dein Traum? Ich wünsche euch einen tollen Abend und viel Freude beim Träumen...

8.9.13 18:40, kommentieren